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Storytelling macht jetzt jeder.

Vom Bilder, Videos und jetzt auch Stories teilen. Eine Instagram Moment-Aufnahme.

Instagram – Dein Leben in Bildern

Smartphone zücken, Foto oder Video machen, Filter drüber und ab aufs Profil damit. So gab Instagram bisher seinen Nutzern die Möglichkeit, sich selbst oder Ihren Alltag in Szene zu setzen. Diese Posts können dann geliked, kommentiert oder als Repost von anderen Nutzern wieder geteilt werden.

Personen oder Marken, die einen interessieren, folgt man. Dadurch wird bestimmt, von welchen Profilen man auf dem Laufenden gehalten werden möchte. So kommt der persönliche Instagram-„Newsfeed“ zustande. Hier gibt es bereits die Möglichkeit, für Firmen Werbung zu schalten und zwischen verschiedenen Postings privater Nutzer die Aufmerksamkeit potentieller Kunden zu gewinnen. Ein riesiger Nutzerstamm steht bereits hinter der App, darauf will sich Instagram aber nicht ausruhen.

Stories sind neu, aber nicht neu erfunden

Instagram scheint in einer ständigen Entwicklung zu sein, denn seit neuestem gibt es auch das Story-Feature.

Die Funktion gibt Nutzern die Möglichkeit, Momente aus dem Alltag für ihre Follower festzuhalten, entweder im Bild oder Video-Format. Die sind aber nur für 24 Stunden von anderen Nutzern abrufbar. Danach verschwinden Sie wieder und werden automatisch gelöscht.

Damit sagt Instagram der App Snapchat den Kampf an, deren Hauptmerkmal genau diese Funktion ist. Vor einiger Zeit hatte Facebook Gründer Mark Zuckerberg dem Geschäftsführer von Snapchat, Evan Spiegel, ein Angebot gemacht. Ganz nach dem Motto: Verkaufe oder wir zerstören dich. Spiegel lehnte ab und setzte voll und ganz auf seine App. Daraufhin hat man bei Facebook beschlossen, Instagram „ähnlich“ zu gestalten. An sich ein moralisch verwerflicher Schachzug, aber er hat sich dennoch ausgezahlt. Die Häufigkeit der Nutzung des Features überschreitet nämlich dank des großen Nutzerstamms bereits jetzt die Nutzungsfrequenz von Snapchat.

Bei Stories schaut man hin

Die Nutzung von Stories ist, wie das restliche Handling der App, einfach gehalten. In der oberen Leiste wird angezeigt, von welchen Profilen gerade eine Story zur Verfügung steht. Hat man eine Story fertig angesehen, wird automatisch zu der des nächsten Profils übergeleitet. Und hier kommt die neue Werbemöglichkeit ins Spiel. Genau in diesem Übergang ist es jetzt möglich Werbung zu schalten, im Hochformat oder im 9:16 Videoformat. Per Swipe nach oben kann dann die Seite des Werbetreibenden aufgerufen werden. Die Vorteile: Erstmals ist eine Fullscreen Darstellung der Werbeanzeige auf mobilen Endgeräten möglich. Außer einer kleinen „Sponsored“-Markierung im linken unteren Bereich des Bildes ist alles andere frei gestaltbar. Dazu kommt, dass Stories aktiv geschaut werden. Soll heißen: Hier erwischt man den Nutzer bei vollster Aufmerksamkeit. Und durch den Drang, ständig up-to-date zu sein, ist auch die Aktualität eine treibende Kraft für die Nutzung. Der Nachteil: Die Einschaltung kann jederzeit mit nur einem Tippen übersprungen werden. Dem muss schon in den ersten paar Sekunden der Einschaltung entgegen gewirkt werden.

Wegen der Neuheit dieser Werbemöglichkeit gibt es noch kein goldenes Rezept, kein Best Case of Use, keine Kampagne, die sich besonders hervorgetan hat. Bis jetzt wurde meistens versucht, Produkte in Alltagssituationen zu zeigen oder in einer kleinen Geschichte zu verpacken. Weltbewegendes war aber noch nicht dabei. Eigentlich perfekt, denn die Flagge einer Marke ist auf diesem Medium noch nicht gehisst. Wie wär’s denn mit Ihrer?