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Virtual Reality

Auf der diesjährigen CES in Las Vegas, der weltweit größten Fachmesse für Unterhaltungselektronik, war Virtual Reality in aller Munde. Doch wie es aussieht noch nicht so bald auf aller Nasen. Facebook hat zwar gerade erst die Oculus Rift Brille auf den Markt gebracht, aber der auf Twitter viel diskutierte, stolze Preis von € 699,- schreckt viele vom Kauf noch ab. Ausgeliefert wird die Oculus Rift mit XBox One Controller, Headset und Mikrofon. Doch damit alles klappt ohne zu ruckeln, braucht es nicht nur einen Computer mit viel Power, auch eine gute Grafikkarte ist ein Must.

Eine kurze Zusammenfassung über die Tech Trends der CES 2016 gibt’s hier:

In der NFL – der wohl teuersten Liga der Welt – ist Virtual Reality bereits der Big Player. Mittlerweile ist es bei fast allen Teams Usus, Spielzüge mit dieser Technologie zu trainieren und sich so auf gegnerische Formationen vorzubereiten.

Doch wo lassen sich die unbegrenzten Möglichkeiten von Virtual Reality noch nutzen?

Ein kostengünstiger Einstieg in die Welt von Virtual Reality bietet das Google Cardboard. Im Prinzip eine Halterung aus Karton mit zwei Biconvex-Linsen, die aus einem Smartphone eine Virtual-Reality-Brille macht. Alles, was man dann noch braucht, ist ein 360° Video (z.B. auf YouTube oder über eine spezielle App), das in zwei Einzelbilder aufgeteilt wird, damit der Betrachter dank VR-Brille stereoskopische 360° Videos anschauen kann. So ließe sich die VR-Technologie mit einfachen Mitteln demokratisieren und massentauglich machen.

Enormes Potential für Virtual Reality Anwendungen gibt es im Fashion-Bereich um Mode quasi hautnah erlebbar zu machen. Auch in der Autoindustrie eignet sich diese Technologie als sinnvolle Ergänzung im Kommunikationsmix um z.B. virtuelle Testfahrten spektakulär zu inszenieren. Und auch die Möbelindustrie könnte von dieser Art der Inszenierung profitieren. Man stelle sich einfach vor, wie es wäre, sich neue Möbel vorab virtuell in seinem eigenen Zuhause anzusehen, um einen ersten Eindruck zu gewinnen oder wie bestimmte Stilrichtungen und Farben der Einrichtungsgegenstände in den eigenen vier Wänden wirken.

 Augmented Reality

Im Gegensatz zu Virtual Reality, die den Benutzer mittels Head-Mounted Display komplett in eine virtuelle Welt eintauchen lässt, geht es bei Augmented Reality um die computergestützte Erweiterung der menschlichen Wahrnehmung der Realität. Klingt kompliziert, lässt sich aber anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis einfach erklären.

Für die Präsentation des neuen XC90 stellte sich uns folgendes Problem: Wie führt man Händlern und potentiellen Interessenten ein Auto vor, das es in Österreich noch gar nicht gibt? Die Lösung war eine eigens entwickelte AR App, die die Vorzüge des neuen XC90 virtuell erleben lässt. Aber sehen Sie selbst:

Quellen
Photo Credit: Oculus